Mehr BikeFun durch Pilates?


Pilates bietet eine perfekte Ergänzung zum Radfahren, denn egal Rennrad oder Montainbike- ein ganzheitliches Training für den gesamten Körper bietet der Radsport nicht! Knie- und Rückenschmerzen, verkürzte Muskulatur an der Oberschenkelrückseite und dem Hüftbeuger- um nur eine paar Probleme zu nennen, die auftreten können, wenn du keinen Ausgleich schaffst zum Radeln. Die Sitzposition auf dem Rad ist der Hauptgrund dafür, dass sowohl Hobbysportler als auch Profis zum Ausgleich Pilates trainieren.


Betrachtet man zum Beispiel die Haltung auf dem Rennrad mit rundem Rücken, nach vorne gerichtetem Schultergürtel und stark nach hinten gebogenen Nacken, wird schnell deutlich, dass dies besonders für die Brust- und Halswirbelsäule über einen längeren Zeitraum ungünstige Auswirkungen hat! Die arbeitende Muskulatur findet sich hauptsächlich im Beinbereich und unteren Rücken. Auf dem Montainbike sieht das Ganze noch ein bisschen besser aus, denn die Sitzhaltung ist etwas entspannter und der Rumpf ist in Bezug auf Kraft und Stabilität mehr gefordert. Besonders im Downhill findet man hier ein relativ ausgewogenes Ganzkörpertraining, was aber besonders den Arm- und Schultermuskeln einiges abverlangt. Es macht Sinn, diese entsprechend vorzubereiten und der Fun auf den Trails ist vorprogrammiert!


Fakt ist: Die Kombination von Pilates und Radfahren wirkt sich besonders positiv auf die Kernstabilität, Flexibiltät der Muskulatur und ein starkers Körperzentrum aus. Das Gleichgewicht wird geschult, indem die „Core Muskulatur“ im Fokus des Trainings steht. Durch Training mit instabilen Unterlagen (Pezziball, Wackelkissen, usw. ) werden Körpergefühl, Gleichgewichtssinn und Koordination geschult. Das Sturzrisiko wird somit vermindert, da der Körper besser und schneller auf Unvorhersehbares reagiert. So kann eine optimale Fahrposition über eine längere Zeit gehalten werden und der Tritt wird effizient übertragen, denn die trainierte Rumpfmuskulatur entlastet die Beine. Durch die Verbesserung der Flexibilität und eine gute Muskelbalance wird die Verletzungsgefahr verringert und das Fahren insgesamt viel komfortabler. Purer Fun ist damit vorprogrammiert!