Was ist Pilates?


Pilates trainiert alles - Koordination, Stärke und Balance! Trainiert wird auf der Matte mit den sogenannten Kleingeräten wie dem Pilatescircle, Arc Barrel oder Pilatesroller und an den Pilatesgeräten, genannt Reformer, Chair und Cadillac. Ergänzend auch für andere Sportarten, bei denen Kraft, Balance und Beweglichkeit gefordert sind, ist Pilates ein gutes Training. Außerdem schult es die Körperwahrnehmung und hilft so, mögliche Schwächen in Bewegungsabläufen zu erkennen und Verletzungen vorzubeugen.


Regelmäßiges Pilatestraining verbessert die Körperhaltung, stabilisiert die Knochen und die gesamte Muskulatur auch in den tiefen Schichten wird gekräftigt. Bei jeder Übung liegt der Fokus auf dem  sogenannten „Powerhouse“ - die tiefen Rücken- und Bauchmuskeln, die gemeinsam mit dem Beckenboden für Stabilität sorgen. Durch eine Aktivierung dieser Tiefenmuskulatur können die Muskeln in den Armen und Beinen belastungsfrei trainiert werden, die Wirbelsäule bleibt stabil und geschützt. Somit ermöglicht regelmäßiges Training fließende Bewegungen durch den Körper ohne große Anstrengung auch im Alltag.


Die Pilates-Methode wurde erfunden von dem deutschen Joseph Hubert Pilates, der vor dem 2. Weltkrieges in die USA auswanderte und diese dort stets weiterentwickelte. International hat sich Pilates etabliert, weil es eine optimale Mischung aus Kräftigung, Stabilität und Beweglichkeit bietet. Als Trainingsmethode wurde Pilates anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterentwickelt und erzielt gerade bei Bewegungsmangel, Verspannungen und Rückenproblemen einen optimalen Effekt.


Pilates ist auch Faszientraining, das heißt auch die Bindegewebsstrukturen im Körper und deren Verläufe, werden bei der Durchführung der Übungen berücksichtigt. Das Training ist 1:1 (ein Trainer, ein/e Kunde/in) auch nach Verletzung des gesamten Bewegungsapparates im Rahmen der Sporttherapie möglich.